Das war der Shoot Out Day bei Huss

03.07.2018

Wie sich Chauvet Professional, Elation, GLP und Robe Lighting mit ihren Lampen im direkten Vergleich geschlagen haben.

 

Huss Licht & Ton, perfekt gelegen im Langenauer Gewerbegebiet direkt an der Autobahn, ist eine ziemlich schnell wachsende Vertriebsfirma für Licht und Ton, geführt von zwei Brüdern. Ungleichen Brüdern, denn sie liegen vom Alter her 20 Jahre auseinander.

 

Huss Licht & Ton

 

Und das ist vielleicht auch schon ein Teil des Erfolgsrezepts ihrer Firma: Sie schaffen den Spagat aus Bodenständigkeit und digitaler Gegenwart und Zukunft.

 

Huss Licht & Ton

 

Jetzt haben sie zu einem Shoot Out Day eingeladen, geboren aus einer Messe-Idee auf der Prolight + Sound.

 

Thilo Huss von Huss Licht & Ton

Thilo Huss von Huss Licht & Ton

 

Thilo Huss sagt: "Wir waren ganz erstaunt, haben auf der Messe die vier Firmen gefragt, und jeder war sofort einverstanden."

 

Keine Selbstverständlichkeit, denn wenn überhaupt, finden solche Termine höchstens mal hinter verschlossenen Türen in irgendwelchen Theatern statt und sind dann Teil einer Ausschreibung. Das heißt, dass die Lampen dort zeigen müssen, wie sie eine bestimmte Aufgabe an einem bestimmten Platz erledigen.

Bei Huss musste jeder Scheinwerfer mindestens zehn Aufgaben in einer festgelegten Zeit erledigen. Und die Mitbewerber leuchteten auf die selbe Wand, gerade mal einen Meter daneben.

 

Shoot Out Day bei Huss Licht & Ton

 

Der große Tag

Für diesen Tag hatte Huss nicht nur den hauseigenen Vorführraum entsprechend eingerichtet, der gesamte Eingangsbereich war für die Gäste so vorbereitet worden, dass jeder sich einfach sofort heimisch fühlte. Man ging einfach zum Kühlschrank und holte sich was zu trinken. Und nach dem Shoot Out stand draußen der Food Truck für einen schönen Ausklang des Abends.

 

Andreas Müller von Chauvet

Andreas Müller von Chauvet

 

Harry de Lon von Elation

Harry de Lon von Elation

 

Michael Feldmann und Dejan Haidukovic von GLP

Michael Feldmann (links) und Dejan Haidukovic von GLP

 

Michael Herrmann von Robe

Michael Herrmann von Robe

 

Aber der Reihe nach: Andreas Müller von Chauvet, Harry de Lon von Elation, Dejan Haidukovic von GLP und Michael Herrmann von Robe hatten erst mal genügend Zeit, ihre mitgebrachten Scheinwerfer einzeln vorzustellen und ihre Besonderheiten zu erläutern. Und dann saßen sie - was nicht alle Tage passiert! - nebeneinander an einem langen Tisch zu einem echten Shoot Out.

Nebendran stand Julian Holder von Huss Licht & Ton und rief ihnen die Aufgaben zu, die sie erledigen sollten. Verglichen wurden vier verschiedene Geräte-Klassen: Wash klein, Wash groß, Spot und Hybrid.

 

Shoot Out Day bei Huss

Die Geräte von links nach rechts: GLP, Robe, Chauvet und Elation.

 

Eine Aufgabe war beispielsweise "Dimmer von 100 % auf 0 % in 15 Sekunden". Oder "Rot auf Blau in 10 Sekunden".

Natürlich konnten das alle Geräte, aber wie? Hier gab es im Detail viele Unterschiede, wobei ein grundsätzliches Problem darin bestand, dass da vier Produktspezialisten mit vier verschiedenen Lichstellpulten angetreten waren. Die Bandbreite reichte vom Laptop bis zur MA. Und die Folge war, dass viele der Prozesse nicht wirklich gleichzeitig abliefen.

 

Shoot Out Day bei Huss

 

Die verglichenen Geräte

 

Chauvet Professional

  • Maverick MK 2 LED Wash
  • Maverick MK 3 LED Wash
  • Maverick MK 1 LED Spot
  • Maverick MK 1 Hybrid

 

Elation

  • Platinum SEVEN LED Wash
  • Platinum 1200 LED Wash
  • Artiste DaVinci
  • Proteus Hybrid


GLP

  • Impression X4 LED Wash
  • Impression X4 XL LED Wash
  • Impression S350 LED Spot
  • GT-1 Hybrid


Robe Lighting

  • Spiider LED Wash
  • Tarrantula LED Wash
  • Viva CMY LED Beam
  • MegaPointe Hybrid

 

Shoot Out Day bei Huss

 

Und was ist nun die Bilanz? Je genauer man hinschaut, um so mehr wird einem klar, dass man letztlich doch Äpfel mit Birnen vergleicht. Alle Lampen leuchten, manche heller, manche weniger hell. Die einen haben viel mehr Möglichkeiten mit ihren Gobos beispielsweise. Dafür sind die anderen aber auch deutlich günstiger zu haben.

 

Thomas Fischer von Chauvet Professional brachte es ziemlich treffend auf den Punkt: "Alle Geräte haben ihre Vor- und Nachteile, und jeder kann irgendwas am besten. Es kommt also darauf an, für was man ihn braucht. Und so soll es auch sein."

 

Wirklich nützlich war der Shoot Out Day für jeden der Anwesenden allein schon deshalb, weil man für jede Lampe ein Gefühl entwickeln konnte, gerade im Vergleich. Das beteuerten denn auch einige Verleiher nach der Veranstaltung. Man wisse jetzt schon besser, welche Lampe man wofür am besten einsetzen kann. Und damit natürlich auch, in was man in welcher Größenordnung investieren muss. Da ist man dann bei Huss genau an der richtigen Adresse.

 

Die Videos

 

Hier einiges Videos vom Shoot Out. Noch mal der Hinweis: Von links nach rechts: GLP, Robe, Chauvet und Elation.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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