Soundcheck bei der Generalprobe | Die Referenz
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Soundcheck bei der Generalprobe

FOH-Engineer Rolf Dressler über die Arbeit mit der dLive C Class C3500 bei "Schloss in Flammen".

 

Die aufwändige Klassikproduktion "Schloss in Flammen" im Ehrenhof der Mannheimer Residenz wurde 2017 komplett auf einer dLive C Class C3500 von Allen & Heath gemischt und von der Firma Auditiv aus Kassel bereit gestellt.

 


Rolf Dressler an der dLive C Class C3500 bei "Schloss in Flammen"

 

Schloss in Flammen - seit vielen Jahren eines der Klassik-Highlights der Open-Air-Saison in Deutschland -  ist ein Spektakel aus klassischer Musik und Synchron-Feuerwerk. Orchester und Solisten des Nationaltheaters Mannheim spielen dabei Arien und Szenen aus berühmten Werken der Opern-Literatur.

 

"Eine der großen Herausforderungen der Produktion ist, dass wir mit dem Orchester nur die Generalprobe zum Soundcheck haben," erklärt FOH-Engineer Rolf Dressler.

"Hier kommt mir zu Gute, dass ich im letzten Jahr über 100 Konzerte und Veranstaltungen auf der dLive gemischt und dabei das einfache Handling und die Flexibilität zu schätzen gelernt habe.

Durch die neuen Features der Firmware 1.4 und 1.5 wie DCA-Spill und das verbesserte Szenenmanagement ist dLive in diesen Bereichen noch einmal besser geworden. Der Klang, die kompakten Maße und die geringe Latenz haben mich vorher schon begeistert."

 

Da bei einem Open-Air die gewohnte Klangästhetik eines Konzertsaals fehlt, muss Dressler diese in der dLive mit Effekten simulieren. "Hier können die sehr gute klingenden Hall-Programme der dLive ihre Stärken ausspielen," so Dressler. "Insgesamt benutze ich sechs verschiedene Hallprogramme für die hohen und tiefen Streicher, Holz- und Blechbläser, die Perkussion und die Stimmen."

 

 

Aber auch sehr dynamische Signale wie die über Headsets abgenommenen Forte-Stimmen in hohen Lagen sind kein Problem für die Effekte der dLive. "Normale Kompressoren helfen hier nicht weiter," erklärt Dressler. "Aber mit den frequenzselektiven Dynamik-Werkzeugen in der dLive bekomme ich auch solche schwierigen Signale in den Griff."

Für klassische Instrumente haben sich für Dressler auch viele Mikrofone von Audio-Technica bewährt. "Für Violinen, Bratschen und die Holzbläser haben wir AT4021, für die Celli und Bässe Pro35 im Einsatz, für die Perkussion nutzen wir verschiedene Kondensatormikrofone wie das AT4021 und AT2013."