Im neuen Themenpark EQUILALAND in München hat Scheinwurf Veranstaltungstechnik die Architektursteuerung Mosaic von ETC zur Steuerung der Pferde-Erlebniswelt durch die Guides verbaut.
Im Sommer 2018 wurde in München-Fröttmaning mit "EQUILALAND die weltweit erste Pferde-Erlebniswelt eröffnet. Aufgegliedert in elf Themenbereiche erfahren die Besucher hier alles rund um das Pferd.
Der betriebene technische Aufwand ist dabei immens: Die Vernetzung von Ton, Licht und Video in sieben dieser Show-Bereiche übernimmt die Architektursteuerung Mosaic von ETC.
Zuständig für die Konzeption und Installation der Veranstaltungstechnik war die Firma Scheinwurf.
Peter Platz, Beleuchtungsmeister bei Scheinwurf, zu dem Großprojekt: "Das Mosaic-System war maßgeschneidert für unsere Bedürfnisse: benutzerfreundlich, vielseitig einsetzbar und bei Bedarf ausbaubar – das waren unsere Hauptkriterien. Wir sind damit zu 100 Prozent zufrieden."
Irideon-WLZ-Scheinwerfer von ETC im Pferdemuseum des EQUILALANDs
Durch die Erlebniswelt von EQUILALAND führen sogenannte "Guides", also Führerinnen und Führer, die den Besuchern die jeweiligen Themenbereiche näherbringen.
So erklärt in der Kinderuniversität eine "Professorin" alles zu Herkunft, Körperbau und Physis der Pferde und befragt im Anschluss die Teilnehmer spielerisch in einem Quiz. Im Pferdemuseum warten hingegen Kutschen und historisches Pferdezubehör.
Die "Professorin" in der Kinderuniversität
Zu den Aufgaben der Guides gehört es auch, Licht, Ton und Video in den Themenpavillons zu steuern und zur rechten Zeit einzusetzen. Daher war für die Firma Scheinwurf klar, als sie die Veranstaltungstechnik für die Erlebniswelt plante, dass der Nutzerfreundlichkeit eine zentrale Rolle zukommt.
"Unser Auftrag war es, die einzelnen Themenpavillons mit Ton, Licht und Video auszustatten. Klar war, dass die Guides das von uns installierte System selbstständig bedienen werden. Wir haben daraufhin im ETC-Produktportfolio nach einer passenden Lösung gesucht – und sind dabei auf das Mosaic-Architektursteuerungssystem gestoßen.
Das war für uns die eleganteste Lösung, da das System kompakt sowie nutzerfreundlich und vielseitig einsetzbar ist", sagt Peter Platz.
Kompakt und leistungsfähig: Das Mosaic-System von ETC.
Das Scheinwurf-Team integrierte Tablets in das Mosaic-System, die in den einzelnen Themenpavillons platziert sind und dort von jedem Guide bedient werden können. Mithilfe der Tablets können die Guides komfortabel per Knopfdruck die Beleuchtung dimmen, einzelne Scheinwerfer ansteuern, aber auch Videos und Musik abspielen.
Einen weiteren Vorteil des Mosaic-Systems sieht Peter Platz in der Ausbaufähigkeit des Systems:
"Sollten sich die Verantwortlichen entscheiden, das System um- oder auszubauen und zum Beispiel den größeren Bruder, das umfangreichere Paradigm-System von ETC, zu installieren, ist das problemlos möglich. Das war neben Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität ausschlaggebend bei der Wahl des Steuerungssystems."
Auch an anderer Stelle setzte das Team von Scheinwurf auf bewährte und innovative ETC-Technik.
"Bei der Grundbeleuchtung bot sich in den meisten Bereichen die Irideon-Serie an. Zum Beispiel im Pferdemuseum oder im Pferdespa, wo die Pflege von Pferden gezeigt wird. Insgesamt haben wir 40 Irideon-FPZ-Scheinwerfer und 110 Modelle des neuen Irideon-WLZ-Scheinwerfers verbaut."
Speziell der Irideon WLZ-Architekturscheinwerfer habe sich angeboten, da er sich durch seinen weichen Abstrahlwinkel besonders als Flächenlicht in den Ställen eignet. Zudem sei er variabel und so an die unterschiedlichen Größen der Ställe anpassbar.
"Für uns war es ein großes Glück, dass der Irideon-WLZ-Scheinwerfer dieses Jahr auf den Markt gekommen ist", stellt Platz fest.
Der Irideon-FPZ-Scheinwerfer käme dagegen da zum Einsatz, wo Gobo-Projektionen nötig seien. Denn: Der optisch diskrete Architekturscheinwerfer verfügt, neben seinen zahlreichen Features, auch über einen Einschub für Gobos.
Ein weiterer Pluspunkt der Irideons: Beide Scheinwerfer kommen ohne Lüfter aus. In speziellen Applikationen – wie den Ställen von EQUILALAND – ein immenser Vorteil, so Platz: "Im Stall wird buchstäblich viel Staub aufgewirbelt. Da haben wir uns schon zu Beginn des Konzepts viele Gedanken gemacht. Aber die lüfterlosen Irideons kommen mit dem Staub spielend zurecht."
Um das richtige Flair bei der Quizshow in der Kinderuniversität zu erzeugen, griffen die Lichtexperten von Scheinwurf auf die ColorSource-Familie zurück. ColorSource-PAR- und ColorSource-Spot-LED-Scheinwerfer sorgen dort für die angemessene Stimmung. ColorSource-PAR-Scheinwerfer bewähren sich auch im integrierten Kino der Erlebniswelt.
"Die ColorSource-PAR-Scheinwerfer sorgen für die Grundbeleuchtung im Kino. Bei der Quiz-Show hingegen kreieren die kräftigen Farben der ColorSource-Familie die passende, spannungsgeladene Atmosphäre."
Insgesamt kommen 20 ColorSource PAR-Scheinwerfer und zehn ColorSource Spot-Scheinwerfer im EQUILALAND zum Einsatz. Nach Abschluss des Projekts ist Peter Platz vollauf zufrieden:
"Wir haben hier ein Gesamtsystem geschaffen, das allen Anforderungen mehr als gerecht wird – vor allem dank der Mosaic-Steuerung. Dass wir ein so gutes Ergebnis so schnell erzielen würden, hätten wir uns vor dem Projektstart nicht vorstellen können."
www.cavalluna.com/de/equilaland-muenchen/
www.scheinwurf.de