Licht von ETC in Estland

21.01.2026

ETC sorgt für perfektes Licht in Estlands Vorzeige-Theater, dem Tallinn City Theatre.


Estlands Hauptstadt Tallinn verbindet mittelalterliche Architektur mit einer lebendigen, modernen Kulturszene. Besonders die Theaterlandschaft genießt international einen hervorragenden Ruf.

Jetzt umso mehr: Denn am 10. Oktober 2025 öffnete nach umfassender Renovierung das Tallinn City Theatre seine Pforten – das größte Theaterprojekt in der Geschichte Estlands.

 

Griechische Mythologie: „Iphienie.Agamemnon.Elektra“ zog die Zuschauer in ihren Bann (Fotos: ETC)

Griechische Mythologie: „Iphienie.Agamemnon.Elektra“ zog die Zuschauer in ihren Bann (Foto: snapshot Redaktionsbüro / ETC).

 

Auch im Lichttechnik-Bereich setzt das Sieben-Bühnen-Haus mit ETC-Systemen Maßstäbe. Im Mittelpunkt stehen: SolaFrame Studio- und Source Four LED Series3-Scheinwerfer sowie Eos Apex-Konsolen.

 

Lichtkünstler und Dozent Margus Vaigur (Foto: ETC)

Lichtkünstler und Dozent Margus Vaigur (Foto: snapshot Redaktionsbüro / ETC)


Der renommierte Lichtkünstler und Dozent Margus Vaigur begleitete das Projekt als unabhängiger Experte.
Er erläuterte der estnischen Regierung die notwendigen Licht-Investitionen:

„Ich habe klar gemacht, warum eine zunächst teurere, aber spezialisierte Lösung besser ist als eine billigere Universal-Lösung.“


Da der Großteil der neu angeschafften Geräte von ETC stammt, sei die Argumentation für ihn einfach gewesen, denn: „Für Theaterbeleuchtung ist ETC immer meine erste Wahl.“

Ein Blick auf die Materialliste des neuen City Theatres verdeutlicht die Dimension des Hauses und den qualitativen Anspruch der Theaterbetreiber.

Aus dem ETC-Sortiment finden sich für die Bühnenbeleuchtung beispielsweise fünf Eos Apex 5-Konsolen, über 350 Source Four LED Series 3- (verschiedene Modelle) und jeweils rund 100 SolaFrame Studio- und fos/4-Scheinwerfer. Aus dem Architekturscheinwerfer-Segment sind zahlreiche Irideon- und ArcSystem-Scheinwerfer verbaut.

 

Er macht keine Qualitätsabstriche: Theaterlicht-Experte Kalle Karinidi von Focus Point Systems (Fotos: ETC)

Er macht keine Qualitätsabstriche: Theaterlicht-Experte Kalle Karinidi von Focus Point Systems (Foto: snapshot Redaktionsbüro / ETC)


Das Lichtkonzept entwickelte und realisierte das in Tallinn ansässige Unternehmen Focus Point Systems
, geführt von dem Theaterlicht-Enthusiasten Kalle Karindi.

Er gibt zu, vor dem Auftrag zunächst Respekt gehabt zu haben: „Es ist schließlich das größte Theaterprojekt Estlands – und Focus Point bin nur ich.“ Eine kleine Firma, aber mit exzellentem Ruf in der Theater-Szene. „Ich habe mich vor vielen Jahren nur auf diesen einen Lichtbereich spezialisiert.“

Um die bestmögliche Lösung für jede der sieben Spielstätten zu finden, führte Karindi umfangreiche Praxistests durch. „Nur die Bühne zeigt, wie ein Gerät wirklich arbeitet“, so seine Überzeugung.

Die Folge war, dass die Beschaffungsliste mehrfach verfeinert wurde – was auch am hohen Anspruch Karindis liegen dürfte. Sein Credo für ein Produkt lautet schließlich: „Qualität, Qualität und nochmals Qualität.“

 

Sola Frame Studio von ETC sicherten lautlose Lichtqualität in den intimen Spielstätten (Fotos: ETC)

Sola Frame Studio von ETC sicherten lautlose Lichtqualität in den intimen Spielstätten (Foto: snapshot Redaktionsbüro / ETC)


Ein Scheinwerfer überzeugte ihn dabei besonders: der ETC SolaFrame Studio.
„Es führte kein Weg an diesem Scheinwerfer vorbei“, sagt Karindi, „er ist völlig geräuschlos, was für die intimen Theaterräume des City Theatres ein essentielles Kriterium ist.“

Dazu kommen Features wie Zoom, Blenden, Gobos, Animation, Iris, Frost, Prismen und eine über 10.000 Lumen erzeugende LED-Lichtquelle mit hohem CRI. „Für die meisten Bühnen des Hauses ist er deshalb die ideale Wahl.“

Lobende Worte findet der baltische Licht-Experte auch über den Source Four LED Series 3. Er sei weltweit „Standard“ für Theaterbühnen, da er „von allen verfügbaren Scheinwerfern dem natürlichen Licht am nächsten kommt.“

Auch bei der Lichtsteuerung vertraut man in Estlands neuem Kultur-Tempel auf ETC. Aus guten Gründen: „Geht es um Theaterlicht-Steuerung“, so Karindi, „gibt es nichts, was Eos-Konsolen nur annähernd gleichkommt.“

Emil Kallas, Leiter der Beleuchtungsabteilung, koordinierte das Zusammenspiel aller Komponenten zu einem homogenen Gesamtsystem.

 

„Unsere sieben Theaterräume sind architektonisch und von der Größe her sehr unterschiedlich“, erklärt er. „Um überall optimale Bedingungen zu schaffen, brauchten wir eine große Vielfalt an Scheinwerfern mit unterschiedlichen Lumenleistungen, Größen und Optiken.“

 

Karindi sieht einen großen Vorteil darin, dass alle System-Komponenten von ETC stammen: Es minimiere die Fehleranfälligkeit, erleichtere Updates und Fehlerbehebung. Die alles-aus-einer-Hand-Lösung bietet dazu die Möglichkeit, „jede Situation schnell und einfach zu beheben, neu zu konfigurieren oder zu ändern“, sagt er.

Herz und Hirn des Lichtsystems ist das installierte Netzwerk. Ein komplexes, alle Komponenten umfassendes Konstrukt. Dennoch sei die Installation „ein Kinderspiel“ gewesen, sagt Karindi.

Nicht zuletzt wegen den intuitiven Qualitäten der ETC-Software: „Sie ist ganz auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten, im höchsten Maße stabil und zuverlässig.“

Nach der erfolgreichen Premiere zieht Emil Kallas ein positives Fazit: „Es war ein gelungener Abend. Alle Systeme funktionierten genau so, wie wir es geplant hatten.“

 

Sie hatten alle Grund zu feiern: Florian Maier (Regional Sales Manager bei ETC), Kalle Karindi (Focus Point Systems), Margus Sepman (City Theatre) und Klaus Althoff (Sales Manager bei ETC) (Fotos: ETC).

Sie hatten alle Grund zu feiern: Florian Maier (Regional Sales Manager bei ETC), Kalle Karindi (Focus Point Systems), Margus Sepman (City Theatre) und Klaus Althoff (Sales Manager bei ETC) (Foto: snapshot Redaktionsbüro / ETC).


Auch für Regional Sales Manager Florian Maier war die Eröffnung ein Glanzlicht.
Sie sei „ein besonderer Moment“ gewesen. Und Ergebnis einer intensiven, hervorragenden Zusammenarbeit mit Kalle Karindi.

„Gemeinsam realisierten wir das bislang größte ETC-Projekt in Osteuropa – oft mit nächtlichen Telefonaten, um jedes Detail im Sinne des Kunden perfekt abzustimmen“, sagt Maier.

„Dank Kalles jahrzehntelanger Expertise entstand aus vielen Einzelkomponenten ein optimal angepasstes, zuverlässig funktionierendes Lichtsystem. Aitäh, Kalle!“