"The Dark Tenor" im Robe-Licht

12.05.2026

Für die eindrucksvolle Bühne von "The Dark Tenor" Billy Andrews setzt Lichtdesigner Julian "Jules" Rabe auf die Moving Lights von Robe Lighting.


Wenn Klassik auf Rock und moderne Pop-Einflüsse trifft, spielt "The Dark Tenor" eine tragende Rolle. Auf der aktuellen "Symphonic Evolution"-Tournee spielen beim modularen und cleanen Set-Design von Lichtdesigner Julian "Jules" Rabe Moving Lights von Robe Lighting eine zentrale Rolle.

 

Julian Rabe setzt bei "The Dark Tenor" auf die Vielseitigkeit von Robe (Fotos: Stephan Kwiecinski)

Julian Rabe setzt bei "The Dark Tenor" auf die Vielseitigkeit von Robe (Fotos: Stephan Kwiecinski)


The Dark Tenor schlägt die Brücke zwischen den zwei Welten E- und U-Musik:
Billy Andrews, wie der ausgebildete Tenor mit bürgerlichem Namen heißt, verbindet eigene Pop- und Rocksongs mit bekannten klassischen Themen.

Der Name war zu Beginn seiner Karriere Teil eines Konzepts mit Maske, Kapuze und düsterer, geheimnisvoller Atmosphäre. Seit einigen Jahren tritt er allerdings unmaskiert auf und hat nur den Namen beibehalten.

Zur aktuellen Tour suchte der Künstler nach einem visuellen Rahmen, der seine musikalische Weiterentwicklung unterstreichen sollte.

Die Herausforderung der Tour lag in den variablen Größen der Spielstätten: Von intimen Theatern über Multifunktionshallen bis hin zu Stadthallen musste das Design so konzipiert werden, dass es ohne viel Aufwand an die jeweilige Hallengröße angepasst werden konnte.

"Billy wollte ein Tourdesign, das in unterschiedlichste Häuser passt und trotzdem eine klare visuelle Botschaft transportiert", erklärt Julian Rabe.


Der Sänger steht nicht nur als "The Dark Tenor" auf der Bühne, sondern organisiert die gesamte Tour mit seiner Firma Red Raven in Eigenregie.

Das Herzstück der Bühne bildet auf ausdrücklichen Wunsch des Künstlers eine mittig platzierte, transparente LED-Raute, die auch für kleine Videoeinspielungen - wie etwa ein sprechender Mozart als Intro - genutzt werden konnte.

Um trotz schwieriger Rigging-Bedingungen in kleineren Venues maximale Tiefe zu erzeugen, entschied sich Rabe für ein Setup aus fünf vertikalen Traversen-Towern an der hinteren Bühnenkante und einer Midtruss.

 

Das richtige Licht für die verschiedensten Bühnen: Lichtdesigner Julian "Jules" Rabe wurde bei Robe fündig (Foto: Stephan Kwiecinski)

Das richtige Licht für die verschiedensten Bühnen: Lichtdesigner Julian "Jules" Rabe wurde bei Robe fündig (Foto: Stephan Kwiecinski)


Insgesamt 17 Robe iEsprite LTL kommen sowohl als spektakuläre Effekte als auch als präzise Follow-Spots zum Einsatz
. Neun Scheinwerfer befinden sich in der Midtruss, während weitere Einheiten auf dem Boden und als ferngesteuerte Follow-Spots fungieren.

"Der iEsprite LTL hat mich von Anfang an absolut überzeugt. Er reduziert die Komplexität im Rig, spart Gewicht und bietet dennoch die nötige Helligkeit für unsere Venues.


Besonders die Lichtqualität bei Pastelltönen und korrigiertem Weiß war ein entscheidender Faktor für unsere Videoaufzeichnungen in Berlin", so der Lichtdesigner.


Durch die Nutzung der Robospot Base Station im Multi-Device-Control-Setup dienen zwei iEsprite LTL als Frontlichter, die selbst aus großen Distanzen flexibel bleiben.

"Gerade in wechselnden Venues brauche ich ein 'Schweizer Taschenmesser'. Der iEsprite LTL hat uns schon einige Male gerettet: Der weite Zoom der Long-Throw-Variante ermöglicht bühnennahes Licht, während sich der enge Zoom gut für weite Distanzen eignet, was bei Einsätzen aus 40 bis 50 Metern perfekt funktioniert hat."


An den fünf Towern im Hintergrund sorgen insgesamt 34 Robe TetraX für dynamische Looks. Die lineare LED-Bar mit Endlos-Rotation und dem markanten Flower-Effekt ermöglicht es, die transparente LED-Wand optisch zu durchbrechen und den Raum hinter dem Künstler zu beleben.

"Ich hatte den TetraX im Robe Showroom in Tschechien gesehen und wusste sofort: Das ist ein Match. Ich wünschte mir viele Pixel, Endlos-Pan und hohe Helligkeit - all das liefert der TetraX perfekt. Der integrierte Flower-Effekt sorgt darüber hinaus für zusätzliche visuelle Ebenen."


Technischer Gesamtdienstleister der "Symphonic Evolution"-Tour war die Ambion GmbH. Trotz logistischer Herausforderungen wie der Verschiebung von Terminen in größere Hallen und den damit verbundenen Anpassungen der Ladewege und des Lagers gelang es dem Team unter der Leitung von Julian Rabe (LD/Operating) und Markus Kalwinsky (Crewchief, Ambion), eine visuell beeindruckende Show zu kreieren.

Mit einem Mix aus modernster Robe-Technik, transparenten LED-Elementen und sogar 3D-gedruckten, leuchtenden Instrumenten (Cello und Trommel) setzte The Dark Tenor neue Maßstäbe für das Genre Crossover.