Kölner Hohenzollernbrücke: Ja zu Olympia

27.07.2026

btl next begleitet das positive Votum der Region KölnRheinRuhr für die Olympiabewerbung mit einer Lichtinstallation auf der Kölner Hohenzollernbrücke in den olympischen Farben mit über 100 ROXX NEO.


Mit mehr als 100 ROXX NEO beleuchtete die btl next GmbH am 19. April 2026 die Kölner Hohenzollernbrücke in den olympischen Farben. Die Installation begleitete den Abschluss der Ratsbürgerentscheide zur Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Ausrichtung einer Ausgabe der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Neben der Beleuchtung der Hohenzollernbrücke übernahm btl next im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen auch die technische Betreuung der zentralen Veranstaltung zu den Abstimmungsergebnissen im KölnTriangle.

In 16 der 17 beteiligten Kommunen waren die Ratsbürgerentscheide erfolgreich. Die Lichtinstallation griff dieses Votum auf und machte die breite Zustimmung im Kölner Stadtbild sichtbar.

 

Mehr als 100 ROXX NEO illuminierten die Kölner Hohenzollernbrücke für die Olympiabewerbung KölnRheinRuhr (Fotos: BTL & Oliver Wachenfeld Fotodesign)

Mehr als 100 ROXX NEO illuminierten die Kölner Hohenzollernbrücke für die Olympiabewerbung KölnRheinRuhr (Fotos: BTL & Oliver Wachenfeld Fotodesign).


Offene Stahlkonstruktion als besondere Herausforderung

Die weitgehend offene Konstruktion der Hohenzollernbrücke bot dem Licht allerdings nur wenig zusammenhängende Reflexionsfläche. Um die Stahlstruktur dennoch intensiv und großflächig in Farbe zu tauchen, benötigte das Team leistungsstarke Outdoor-Washlights mit einer an die baulichen Gegebenheiten angepassten Abstrahlcharakteristik.

„Ausschlaggebend für unsere Entscheidung für ROXX NEO waren die Outdoor-Fähigkeit, der hohe Output bei nur geringer Reflexionsfläche und die Möglichkeit der drahtlosen DMX-Ansteuerung“, erklärt Julian Siewertsen, Fachbereichsleitung Licht bei btl next.


Der ROXX NEO verfügt über 24 RGBL-LEDs mit jeweils 40 Watt und eine native 8°-TIR-Optik. Mittels magnetisch befestigter Filter lassen sich schnell und mühelos unterschiedliche Abstrahlwinkel realisieren. Aufgrund der Konstruktion der Brücke setzte btl next überwiegend 40°-Filter ein, um die vorhandenen Stahlflächen breit auszuleuchten.

Für die Outdoor-Produktion war zudem die IP65-Zertifizierung der Scheinwerfer unverzichtbar.

„Es hat zum Glück nicht geregnet. Trotzdem mussten die Leuchten wetterfest sein, damit die Produktion bei einem Wetterumschwung nicht gefährdet gewesen wäre“, so Siewertsen.


Aufbau ohne Sperrung der Hohenzollernbrücke

Aufbau, Adressierung, Programmierung, Beleuchtung und Abbau erfolgten innerhalb eines Tages. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, die Strom-Infrastruktur für mehr als 100 Scheinwerfer auf der Brücke bereitzustellen, wobei alle Arbeiten ohne Sperrung der stark frequentierten Brücke durchgeführt werden mussten.

Die Installation wurde über eine grandMA3-Konsole gesteuert, und die DMX-Daten wurden drahtlos per LumenRadio übertragen. Für die Adressierung der Leuchten nutzte das Team die ROXX.APP.


Intensive Farbwirkung trotz geringer Reflexionsfläche

Das Team von btl next zeigte sich mit der erzielten Wirkung der Washlights sehr zufrieden. Die hohe Lichtleistung brachte die offene Stahlkonstruktion der Hohenzollernbrücke enorm wirkungsvoll zur Geltung.

„Wir kennen den NEO und wussten, was die Leuchte leisten kann. Trotzdem waren wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Bedingungen waren schwierig, dennoch strahlte die Brücke stärker als erwartet – das war ein echter Wow-Effekt.


Wenn es darum geht, große Flächen wirklich hell auszuleuchten, ist der NEO eine echte Waffe. Auch das Handling und die Möglichkeiten zur Konfiguration sind aus systemischer Sicht sehr gut gelöst“, resümiert Siewertsen.

 

Lesen Sie auch: