Die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft lädt am 24. November 2026 alle Akteure der Branche ins Allianz Forum nach Berlin ein.
Die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft wird in Berlin gemeinsam politische Forderungen beschließen. Ohne Verbandszwang oder Hierarchien entscheidet hier jede und jeder mit und wählt den neuen Rat der Vertreterinnen und Vertreter, der ihre Stimme direkt zu den politischen Entscheidungsträgern trägt.

Der aktuelle Rat der Bundeskonferenz 2025/26 (von links): Jens Langner (Robe Deutschland), Alexander Ostermaier (fwd), Marcel Fery (TSE), Ellen Kamrad (MEE Eventmanagement), Justus Benedikt Brand (JustUs Events), Mike P. Heisel (Heisel Consulting), Christian Eichenberger (Rent Group), Foto: Stephan Kwiecinski
Gemeinsam stark: Das ist die Bundeskonferenz
Die Veranstaltungswirtschaft gehört zu den größten Wirtschaftszweigen Deutschlands, wird in der Politik jedoch oft überhört. Die Bundeskonferenz, 2021 aus der Bewegung "Alarmstufe Rot" entstanden, schließt diese Lücke als unabhängige, spendenfinanzierte Plattform. Hier hat jeder eine Stimme: vom Solo-Selbstständigen über Techniker und Caterer bis zur Geschäftsführung.
"Unser Ziel ist es, die brennenden Themen der Branche zu bündeln und echte, praxisnahe Politik direkt bei den Ministerien zu platzieren", sagt Alexander Ostermaier, Ratsherr und Geschäftsführer der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft.
Volles Programm für die Zukunft der Branche
Die Tagesveranstaltung öffnet um 12 Uhr ihre Türen und bietet bis 18 Uhr ein hochkarätiges Programm. Nach der Eröffnung und einem Rückblick auf die politische Arbeit der vergangenen Monate widmen sich die Teilnehmenden den drängendsten Problemen der Branche. In verschiedenen Panels diskutieren die Akteure über die Realität von Sonn- und Feiertagsarbeit sowie die starren gesetzlichen Grenzen der Arbeitszeit.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Dauerthema der rechtssicheren Beauftragung von Solo-Selbstständigen, bei der die Branche zwischen Schutz und Stillstand feststeckt. Zudem geht es um progressive Wirtschaftspolitik und die Frage: Wie viel staatliche Auflagen verträgt das Wachstum der Veranstaltungswirtschaft?
Herzstück des Tages ist die gemeinsame Abstimmung über das neue Forderungsmemorandum sowie die demokratische Wahl des Rates der Vertreterinnen und Vertreter für die kommende Periode. Ab 18 Uhr schließt sich ein exklusiver Netzwerkabend im Obergeschoss des Allianz Forums mit Blick auf den Pariser Platz an, der bei Essen und Getränken Raum für vertiefende Gespräche und das Knüpfen von neuen Kontakten bietet.
Während das reine Tagesprogramm kostenfrei ist, wird für die Tagesverpflegung ein Konferenzticket für 19 Euro erhoben, das Ticket für den anschließenden Netzwerkabend inklusive Speisen, alkoholfreie und alkoholische Getränke ist für 69 Euro erhältlich.
Jede Stimme zählt: Werde Teil des Rates
Ein zentraler Bestandteil der jährlich stattfindenden Konferenz ist die Suche nach neuen, engagierten Köpfen für den Rat der Vertreter. Das Gremium arbeitet ehrenamtlich und bringt beschlossene Kernforderungen wie etwa eine flexiblere Wochenarbeitszeit direkt zu den politischen Entscheidern. Jede Person, die sich der Branche zugehörig fühlt, kann für den Rat kandidieren.
"Wenn die Veranstaltungswirtschaft gemeinsam auftritt, wird ihre Stimme gehört", betont Christian Eichenberger, Ratsherr und Geschäftsführer der Rent Group. "Wir bieten jedem die einmalige Chance, die Zukunft unserer Branche aktiv mitzugestalten, politische Gespräche zu begleiten und wirklich etwas zu bewegen. Bewerbt euch und werdet Teil eines starken Netzwerks!"
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