Peter Maffay mit GLP Creos

17.09.2026

Lichtdesigner Günter Jäckle auf den „Love Places“-Open-Airs von Peter Maffay: 16 GLP Creos als outdoor-fähige Werkzeuge und 80 GLP impression X5 als farbstabiler Kern ...


Peter Maffay ist nach seiner großen Abschiedstournee
2023 nicht mehr im klassischen Tourneebetrieb unterwegs. 2026 kehrt der Künstler – wie schon in den letzten zwei Jahren – mit ausgewählten Einzelkonzerten unter dem Motto „Love Places" an jene Orte zurück, die für ihn persönlich Bedeutung haben oder durch ihre Atmosphäre einen besonderen Rahmen schaffen.

 

Lichtdesigner Günter Jäckle auf den „Love Places“-Open-Airs von Peter Maffay: 16 GLP Creos als outdoor-fähige Werkzeuge und 80 GLP impression X5 als farbstabiler Kern ..

Sommerkonzerte von Peter Maffay mit viel Licht von GLP (Fotos: Paul Gärtner)


Für das Lichtdesign war erneut Günter Jäckle verantwortlich.
Der langjährige Maffay-Designer begleitet den Künstler seit vielen Jahren und zählt zu den erfahrensten deutschen Lichtgestaltern im Live-Bereich. Die „Love Places"-Shows stellen ihn vor eine andere Aufgabe als eine durchgehende Tournee mit festem Materialpool: Jeder Ort bringt eigene bauliche Voraussetzungen, Sichtachsen und Distanzen mit. Ein kompakter Materialkern reist mit der Produktion, weiteres Material wird je nach Spielort lokal ergänzt.

Für Jäckle bedeutet das: Die zentralen Werkzeuge müssen leistungsfähig, schnell integrierbar und farblich berechenbar sein. Gerade deshalb setzt er bei den Open-Airs auf einen starken GLP-Anteil im Rigg – darunter 16 Creos sowie 80 impression X5 Wash.

 

„Bei solchen Produktionen muss ein Setup an sehr unterschiedlichen Orten funktionieren", erklärt Günter Jäckle. „Je weniger Reibung ich zwischen verschiedenen Systemen habe, desto schneller komme ich zu einem sauberen Ergebnis. Bei GLP kenne ich die Farbmischung und weiß, dass die Farben sitzen."

 

Ein Setup für Orte mit Charakter

 

Sommerkonzerte von Peter Maffey mit viel Licht von GLP (Fotos: Paul Gärtner)

Sommerkonzerte von Peter Maffay mit viel Licht von GLP (Fotos: Paul Gärtner)


Bevor ein Lichtdesign irgendeine dramaturgische Funktion
übernehmen kann, muss es zunächst ein konkretes Problem lösen: Die Menschen auf der Bühne müssen sichtbar sein. Was selbstverständlich klingt, wird bei Open-Air-Produktionen schnell zur Herausforderung. Frontpositionen liegen häufig weit zurück, Trusshöhen und Winkel ergeben sich aus den Gegebenheiten der Spielstätte, und die Bühne muss nicht nur für das Publikum vor Ort, sondern auch für die Kamerabilder auf den großen Screens funktionieren.

Bei Peter Maffay kommt hinzu: Auf der Bühne steht keine kleine Rockformation, sondern eine große Band mit 14 Musikern. Sie alle müssen unter freiem Himmel nicht nur hell, sondern modelliert, sauber getrennt und kameratauglich ausgeleuchtet werden.

 

Creos für Frontlicht, Gassen und Fläche

 

Sommerkonzerte von Peter Maffey mit viel Licht von GLP (Fotos: Paul Gärtner)

Sommerkonzerte von Peter Maffea mit viel Licht von GLP (Fotos: Paul Gärtner)

 

Genau hier kommen die GLP Creos ins Spiel. Jäckle nutzt die IP-geschützten Geräte als multifunktionales Arbeitslicht mit sichtbarer gestalterischer Qualität: für Flächenlicht, seitliche Akzente, Gassenpositionen – und als Teil des Bühnenbildes.

 

„Bei Maffay musst du erst einmal 14 Leute auf einer Open-Air-Bühne hell kriegen", sagt Jäckle. „Das klingt banal, ist aber oft der entscheidende Punkt. Die Front-Truss sitzt bei Open-Airs häufig weiter hinten, als man es sich wünschen würde.

 

Dann brauchst du Lampen, die dir wirklich helfen. Die Creos kann ich klassisch als Fluter verwenden, ich kann sie als Gassenlicht einsetzen – und sie sehen dabei auch noch nach etwas aus. Ich bekomme sehr viel Funktion und Design auf wenig Platz. Das ist für solche Produktionen enorm wertvoll."

 

Die „Love Places"-Konzerte führen Peter Maffay nicht in standardisierte Arenen, sondern an Orte mit eigenem Charakter. Das Lichtdesign muss deshalb wiedererkennbar bleiben, ohne den jeweiligen Spielort zu überformen. Es muss flexibel auf unterschiedliche Bühnen- und Rigging-Situationen reagieren und zugleich jeden Abend eine hochwertige Maffay-Show liefern.

 

Lichtdesigner Günter Jäckle auf einem „Love Places“-Open-Air von Peter Maffay (Fotos: Paul Gärtner)

Lichtdesigner Günter Jäckle auf einem „Love Places“-Open-Air von Peter Maffay (Foto: Paul Gärtner)

 

Farbkonsistenz als Produktionsvorteil

Jäckle begegnet dieser Aufgabe mit einem klaren Systemgedanken. Statt möglichst viele unterschiedliche Geräte und Hersteller zu kombinieren, setzt er auf einen konsistenten GLP-Kern. Die 80 impression X5 Wash bilden dabei einen vertrauten, farbstarken Bestandteil des Setups; die Creos erweitern diesen Kern um ein Werkzeug, das gerade unter Open-Air-Bedingungen wichtige Aufgaben im Front-, Seiten- und Flächenlicht übernimmt.

 

„Ich versuche, mit möglichst wenigen unterschiedlichen Herstellern zu arbeiten", erklärt Jäckle. „Nicht aus Prinzip, sondern weil es die Arbeit einfacher und sauberer macht. Wenn Farbmischung, Dimmverhalten und Grundcharakter zusammenpassen, erreiche ich schneller ein gutes, reproduzierbares Ergebnis. Bei GLP kenne ich ‚meine' Farben – und ich weiß, dass ich sehr schnell dort bin, wo ich hinwill."

 

Das wirkt sich auch auf die Bildwirkung der Shows aus. Wie bei großen Open-Air-Produktionen üblich, wird ein wesentlicher Teil des Bühnengeschehens über Kameras auf Screens übertragen. Licht muss deshalb vor Ort räumlich wirken und zugleich im Kamerabild sauber, ausgewogen und farblich kontrolliert erscheinen.

 

„Heute denkt man als Lichtdesigner die Kamera automatisch mit", sagt Jäckle. „Da sieht man sofort, wenn Farben nicht zusammengehen oder Gesichter nicht sauber zu erkennen sind. Bei GLP nehme ich meine Palette, passe sie an und kann mich darauf verlassen, dass es funktioniert."

 

Licht für Musik, Kamera und Moment

 

Sommerkonzerte von Peter Maffey mit viel Licht von GLP (Fotos: Paul Gärtner)

Sommerkonzerte von Peter Maffay mit viel Licht von GLP (Fotos: Paul Gärtner)


Trotz aller planerischen und technischen Anforderungen
versteht Jäckle Licht vor allem als Teil der musikalischen Dramaturgie.

 

„Am Ende will ich mit einer guten Band Lichtorgel spielen", betont der Günter Jäckle. „Ich will nicht permanent technische Reibung verwalten, weil Farben nicht zusammenkommen oder Geräte anders reagieren als erwartet. Ich brauche Werkzeuge, die mir Freiheit geben."

 

Die GLP Creos leisten bei den „Love Places" Open-Airs genau das: Sie lösen zentrale Beleuchtungsaufgaben unter anspruchsvollen Open-Air-Bedingungen, bringen gestalterische Präsenz ins Bühnenbild und fügen sich farblich in ein GLP-System ein, das Jäckle seit Jahren vertraut ist. Gemeinsam mit den impression X5 bilden sie einen kompakten, leistungsfähigen Kern für Konzerte, die an jedem Ort anders gerahmt sind, aber jeden Abend unverkennbar nach Peter Maffay aussehen sollen.

 

„Ich fühle mich GLP sehr verbunden und werde von Olli Schwendke immer bestens unterstützt", resümiert Jäckle. „Das Material hat sich über viele Produktionen bewährt. Wenn du mit einer großen Band an besonderen Orten arbeitest, brauchst du genau dieses Vertrauen. Dann kannst du dich auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: Musik, Atmosphäre und den Moment."